Die Dinge, die ich mag

Aufschreiben, was gut ist…

Archive for Januar, 2011

Ski fahren, Ski fahren, Ski fahren!

Endlich Winter! Endlich Ski fahren! Für mich ist das die schönste Zeit im Jahr. Noch kann ich nur am Wochenende in die Berge fahren, aber in der ersten Februarwoche habe ich Urlaub und dann geht’s ins wunderschöne Stubaital.

Beim Ski-Fahren gibt es keine Kompromisse: Entweder ist man süchtig, oder es gibt einem gar nichts. Bei mir fing es an, als ich das erste Mal auf einer Klassenreise in den Bergen war. Wenn ich ehrlich bin, fuhr ich damals mit einem mulmigen Gefühl los. Ich war vierzehn, nicht direkt unsportlich, aber bestimmt keine Sportskanone. Ich hatte vor allem Angst, mich beim Gruppenunterricht vor den Mädels zu blamieren. Aber die Sorge war umsonst: Wir hatten einen Super-Skilehrer und von Anfang an fiel mir das Ski fahren leicht. Wahrscheinlich, weil ich keine Höhenangst kenne. Mich bei den Wendungen ins Tal zu beugen, fiel mir im Gegensatz zum Rest der Klasse leicht. Am Ende der Woche gehörte ich zu den Wenigen, die sich nicht mit dem Idioten-Hügel begnügen wollten, sondern rauf auf eine richtige Piste durften. Seit damals bin ich eigentlich jeden Winter in den Ski-Urlaub gefahren, egal, wie wenig Geld ich hatte. Dafür reichte es immer. Auch wenn ich danach wochenlang aufgrund chronischen Geldmangels auf Kneipenbesuche verzichten muss.

Jetzt ist es bald wieder so weit! Da ich nun schon seit einiger Zeit einen vernünftig bezahlten Job habe, gönne ich mir mit meiner Liebsten ein schickes Hotel in Neustift, mit Pool und Wellness und allem, was man sich so vorstellen kann. Morgens schlafen wir aus. Dann ausgiebig frühstücken – man braucht schließlich jede Menge Energie. Dann rauf auf den Berg. Schon wenn ich das erste Mal am Lift anstehe, bekomme ich dieses Kribbeln im Bauch und kann es kaum abwarten. Dann oben auf der Piste, tief Luft holen, mit Schwung losfahren und genießen. Es gibt nichts, was diesem Gefühl nahe kommt. Mittags kehren wir auf einer Hütte ein und liegen mit Glück ein bisschen in der Sonne. Nachmittags weiter Ski fahren, bis zur völligen Erschöpfung. Dann im Hotel, entspannen und nachts Après-Ski vom Feinsten – ich kann mir keinen schöneren Urlaub vorstellen!

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We love…the Summer! Doch ohne das Bittere wäre das Süße nicht so süß

Haustür auf. Tasche fallen lassen. Laptop an. Musik aufdrehen und endlich abschalten. So mache ich das täglich, seit der Winter begonnen hat. Für eine Weile gelingt es mir so Kälte und Schmuddelwetter – das natürlich hier in Hamburg ohnehin schon seinen Hauptwohnsitz angemeldet hat – auszublenden. Summend liege ich auf der Couch und gönne mir einen Feierabendpudding.

Da plötzlich, Manu Chao hatte gerade sein Loblied auf Tijuana beendet, holt Pohlmann mich unsanft in die Realität zurück: „Wenn jetzt Sommer wär …“ singt er sehnsüchtig. Ja, wenn jetzt Sommer wär, dann säße ich jetzt sicher nicht Pudding löffelnd auf dem Sofa, um, wie eine gute Freundin zu sagen pflegt, mithilfe der allseits bekannten Schokovitamine fiese Winterdepressionen zu vertreiben. Deren Existenz ist zwar noch nicht wissenschaftlich bewiesen, doch die Nebenwirkungen machen sich bereits deutlich auf der Waage bemerkbar. Aber anders geht‘s nun mal leider nicht.

Für einen Moment durchströmt mich bei meinem täglichen Musik-und-Pudding-Programm auch fast so etwas wie ein Glücksgefühl. Angesichts der soeben angesprochenen gegenwärtigen Entwicklung in Sachen Gewicht hatte ich mir letztens überlegt, doch mal wieder selbst die Endorphin-Produktion anzuregen und ein paar Runden zu joggen. Todesmutig wagte ich mich also bei minus vier Grad in den quasi ausgestorbenen Stadtpark. Außer zwei Hundebesitzern war niemand zu sehen. Ich sollte schnell merken warum. Nicht nur, dass sich bei solch unmenschlichen Temperaturen kein normaler Mensch nach draußen traut – die sitzen nämlich alle in eine Kuscheldecke gehüllt zuhause und essen Schokopudding – nein, die Wege des Stadtparks waren zu allem Überfluss auch noch komplett vereist und spiegelglatt!

Dadurch wollte ich mich nicht aufhalten lassen. Es gab es kein Zurück mehr. Mit dicker Mütze bewaffnet und guter Musik in den Ohren ging es also abseits der glatten Wege übers Gras – aufgrund des Einsinkens ziemlich anstrengend aber wenigstens nicht lebensgefährlich. Plötzlich drang wieder diese Stimme durch die Kopfhörer in meine Ohren: „Wenn jetzt Sommer wär …“. Ja verdammt, dann läge ich auf genau dieser Wiese grillend, Bier trinkend und vollkommen glücklich – ganz ohne weitere Endorphinquellen. Auf dass es bald Sommer werde und mein Muskelkater vergehe!

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Wie schön eine Millisekunde sein kann!

Heute habe ich eine Frau gesehen, die mich schwer beeindruckt hat. Ich meine damit nicht irgendeine aufgeputzte Tusse oder die fast freiliegende Oberpartie. Geht ja auch schlecht um diese Jahreszeit. Nein, im Ernst, es war nur ein kurzer Moment in der Einkaufpassage. Ich suche intensiv nach dem Jeansladen, der dort letztes Jahr noch war, und stürze mit einem einzigen Blick in ein völlig anderes Universum. Während ich noch suchend die Mall entlang sehe, biegt SIE ca. 30 Meter vor mir um die Ecke. Vielleicht eine Zehntelsekunde, in der ich sie wahrnahm. Nie habe ich geahnt, was in dieser kurzen Zeitspanne alles durch Gehirn und Rückenmark knistern kann. Dabei war es fast nur eine Silhouette, schwarz, eine Winterjacke, enge Hose und ein dunkler Wuschelkopf. Aber aus dieser kurzen Wahrnehmung rechneten alle Kleinhirnzellen blitzartig eine Traumfigur hoch. Und wie sie lief! Sehr gemessen, aber doch schwungvoll. Nie habe ich irgend jemand eleganter um die Ecke gehen sehen. Die Haltung schien die einer Königin zu sein. Irgendwie war es klar, dass die Erscheinung mir altersmäßig weit überlegen sein musste. Aber das heizte die Neugier eher noch an, als dass es zur Abkühlung führte. Wie kann es jemand fertigbringen, im Bruchteil eines Augenblicks so komplett zu wirken?

Laden und Hose waren vergessen. Unwillkürlich zog ich den Schritt an, ja ich begann albernerweise sogar zu rennen, um schnell die Abbiegung zu erreichen. Aber zu spät – die  Seitenstraße war zwar kaum gefüllt, aber weit und breit keine Königin zu sehen. Ziemlich hektisch versuchte ich, im Vorbeilaufen die anliegenden Shops abzugrasen, und ich bin mir sicher, dass ich sie selbst mit einem flüchtigen Blick sofort erhascht hätte. Aber auch das nicht! Drei Möglichkeiten: die Parallelstraße in beide Richtungen hoch- und runterrasen oder den Seitenweg noch einmal genau kontrollieren. Noch waren erst wenige Sekunden vergangen. Sie musste zu finden sein! Da passierte etwas Eigenartiges: Mein Ego kapitulierte. Es versagte vor der Mystik das Augenblicks. Die Würde der außerirdischen Erscheinung ließ mich wissen, dass ein himmlischer Moment wie dieser für einen kleinen Erdenbewohner schon das Außergewöhnlichste ist, dass ihm zustoßen kann. Irgendwie toll, oder?

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Spielkonsolen und Freunde-Abende

Ich bin ein absoluter Fan diverser Spielekonsolen und die damit möglichen, geselligen Spieleabende im Freundeskreis. Die Nintendo Wii ist mein Favorit und so oft es geht eingeschaltet. Als ich sie mir kaufte, wusste ich noch nicht so genau, welche ungeahnten Möglichkeiten mir und meinen Freunden offen standen. Bisher war ich nur an „gewöhnliche“ Konsolen wie die xBox oder die Playstation gewöhnt. Der innovative und sportliche Aspekt der Wii hat mich jedoch in seinen Bann gezogen. Mittlerweile habe ich eine kleine aber feine Spielesammlung, die für jede Gelegenheit und Gemütslaune eine passende Disk parat hält.

Der perfekte Spielabend
Da meine Freunde den Umgang mit Nunchuck und Remote tadellos beherrschen, ist ein schneller Einstieg in die Materie ohne Probleme möglich. Meiner Meinung nach sind Party- sowie Sportspiele am besten für gemeinsame Spielabende geeignet. Der körperliche Einsatz gibt mir ein ganz besonderes Spielgefühl, welches ich niemals mit einer Gamepad Konsole erreichen könnte. Natürlich haben klassische Konsolen ihre ganz eigenen Vorteile, die ich niemals missen möchte, dennoch würde ich meine Wii nicht mehr gegen eine andere Konsole eintauschen wollen. Denn das Motto heißt hier eindeutig: je mehr Bewegung, desto mehr Spaß. Auch wenn das ewige Schwenken, Zappeln und Schleudern zunächst gewöhnungsbedürftig und anstrengend war, so macht es heute einfach nur Spaß. Es ist erstaunlich, wie sensibel die Fernbedienung reagiert und wie präzise man seine Bewegungen ausführen kann. Endlich hat der Freundeabend wieder einen tieferen Sinn wenn es heißt, Peaches aus den Klauen ihres Kidnappers zu befreien oder ein rasantes Tennis-Doppel gegen einen anspruchsvollen CPU zu gewinnen.

Meine favorisierten Wii Titel
Wii Sports Resort steht ohne zweifel ganz oben auf der Liste. Wo der Vorgänger, Wii Sports, mit seinen fünf Disziplinen gezeigt hat wie es gehen kann, da perfektionierte der Nachfolger mit seinen 12 Disziplinen den Schlag und Wurf. Egal ob alleine oder mit Bekannten, ich spiele dieses Spiel schon seit Monaten regelmäßig. Der alte Konsolen-Klassiker Super Mario darf natürlich auch nicht fehlen. Die neuen Animationen und die cleveren Einschübe der Wii Technik sind in nahe zu allen Super Mario Titeln gelungen. Wer auf Rollenspiele steht und ein wenig mehr Zeit mitbringt, der wird mit Zelda’s Twilight Princess ein wahres Fantasy Vergnügen haben. Die detaillierte Umsetzung und die fantastische Story machen gerade zu süchtig nach dem Spielerlebnis der Wii.

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