Die Dinge, die ich mag

Aufschreiben, was gut ist…

Archive for Februar, 2011

Rache ist so süß wie Hamburger Franzbrötchen

Kein Sonntagsfrühstück ohne Franzbrötchen – jedenfalls nicht, sofern man HamburgerIn ist! Für alle, die nicht ahnen, was sie verpassen: Franzbrötchen sind eine regionale Spezialität und sehen ein wenig aus wie flach gedrückte Croissants. Süß, saftig und mit einer Prise Zimt als Standard-Franzbrötchen oder verfeinert mit Rosinen, Schokostückchen, Marzipan oder Streuseln kann man sie an jeder Ecke kaufen, denn sie gehören zu Hamburg wie der Hafen oder der Michel – allgegenwärtig und einfach nicht wegzudenken.

Sie wurden zu Beginn des 19.Jahrhunderts in Hamburg erfunden. Wie und von wem ist leider nicht überliefert, daher gibt es hierzu verschiedene Theorien. Zu dieser Zeit hatten Napoleons Truppen Hamburg besetzt, sodass die Hamburger französische Backwaren wie z. B. Croissant und Baguette kennenlernten. Eine Überlieferung besagt, dass zunächst ein dem Baguette ähnliches, aus feinem Mehl und mit viel Butter gebackenes, sogenanntes Franzbrot erfunden wurde, welches erst später in Fett ausgebacken wurde, sodass daraus das heutige Franzbrötchen entstand. Böse Zungen behaupten, den Hamburger Bäckern sei schlicht der Versuch misslungen, das französische Croissant nachzubacken. Selbige Zungen sind des Franzbrötchengenusses definitiv nicht würdig. Meine These zur Erfindung des Franzbrötchens ist, dass bereits vor 200 Jahren eine Art Al Bundy gelebt haben muss, der frei nach dem Motto „Es ist falsch, Franzose zu sein!“ (Regel 2 nach Al Bundys neun Geboten) dieses aufgeblasene Gebäck zunächst geschmacklich verfeinert und dann aus Rache an den Franzosen einfach platt gehauen hat.

Trotz aller Spekulationen, eines ist Fakt: So ein Franzbrötchen, die ultimative Kombination aus Fett und Zucker, ist nicht gerade kalorienarm. Umso unverständlicher, dass es Menschen gibt, die die Unterseite mit Butter bestreichen. Meiner Meinung nach kommt dies etwa der Kombination von Butter und Nutella gleich – etwas dermaßen Fettreiches nochmals mit Extra-Fett ergänzen. Aber das ist erstens eine andere Geschichte und zweitens ein ewiges Streitthema, das tragischerweise die Menschheit spaltet. In diesem Sinne: Bon Appétit!

Tags: ,
posted by Victor in Allgemein and have No Comments

Ein Ausflug ins wohlsortierte Land der Spießer

In letzter Zeit war ich beruflich ziemlich im Stress und habe daher meine Wohnung ein wenig vernachlässigt. Aber nun musste dringend mal klar Schiff gemacht werden, bevor ich zu Tipps aus der Trickkiste des nicht ganz so guten Hausmannes greifen muss. Darunter u.a. die unbezahlbare Weisheit, dass benutztes Geschirr nicht schimmelt, wenn man es einfriert. So weit wollte ich es nicht kommen lassen und habe daher heute den Nachmittag damit verbracht, nicht nur Bad und Küche eine Grundreinigung zu verpassen – todesmutig bin ich nicht einmal vor Abflüssen zurückgeschreckt – nein, ich habe sogar meinen gesamten Papierkram sortiert. Meist bin ich bisher nach dem Quasi-Naturgesetz „Es kann entweder auf dem Fußboden oder im Schrank ordentlich sein – beides zugleich geht nicht.“ verfahren. Erschwerend kam hinzu, dass ich mich während der letzten Wochen berufsbedingt exzessiv einer meiner besonderen Spezialitäten hingegeben habe: der Produktion unübersichtlicher Papierberge und deren gleichmäßige Verteilung auf dem Fußboden aufgrund chronischen Platzmangels auf dem Schreibtisch.

Nach getaner Arbeit genieße ich nun zufrieden dieses erhebende Gefühl, die gesamte Wohnung gründlich in Ordnung gebracht zu haben. Man sagt ja, das Genie beherrsche das Chaos und bisher habe ich mich in meinem kreativen Chaos auch immer bestens zurechtgefunden, doch den Haushalt wirklich im Griff zu haben, gibt mir momentan das Gefühl „King of my Castle“ zu sein. Einfach mal richtig schön spießig sein, den Staub von den Blättern der Zimmerpflanzen wischen und ausnahmsweise statt der üblichen Seifenlauge den Spezial-Kühlschrank-Reiniger benutzen.

Es entspannt auch ungemein, ein paar Stunden lang gute Musik zu hören, nichts geistig besonders anspruchsvolles zu tun und hinterher das Gefühl zu genießen, sichtlich etwas geschafft zu haben. Aber werde ich deswegen nun zum Ordnungsfetischisten, zum Spießer, obwohl ich doch schon längst groß bin? Ich glaube kaum – es ist viel zu verlockend auf dem freigeräumten Fußboden wieder neue Papierberge zu errichten.

posted by Victor in Allgemein and have No Comments

Auf Weltreise ohne die Stadt zu verlassen!? Klingt komisch, is(s)t aber so!

Sonntag ist eigentlich ein Tag, den man – wenn die Verpflichtungen es denn erlauben – in Jogginghose und mit einem guten Buch auf dem Sofa verbringt. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Ein Abendessen mit Freunden im Schanzenviertel. Hier gibt es alles, was das kulinarische Herz begehrt, alles, was man sich erträumen kann und sicher noch einiges mehr: Italienische, griechische, arabische, asiatische, türkische,…sogar pakistanische Gerichte. Die Restaurants liegen dicht beieinander, sodass man sich zunächst bei einem kleinen Abendspaziergang alles ansehen kann, um anschließend zu entscheiden, wonach einem heute der (Geschmacks-)Sinn steht. Dabei fällt die Wahl nicht gerade leicht, denn es gibt wirklich extrem viel Auswahl.

Auch als alteingesessener Hamburger entdecket man hier in den kleinen unscheinbaren Seitenstraßen immer noch neue Restaurants – besonders winzige imbissartige Läden, die spürbar mit Herzblut geführt werden. Mit einem strahlenden Lächeln, nicht selten begleitet von einem temperamentvollen Redeschwall, durch den die Gäste unweigerlich mit überschäumender Fröhlichkeit angesteckt werden, werden hier Bestellungen aufgenommen, wird dekoriert, serviert und teilweise sogar in offenen Küchen gekocht. Oft werden frisch gepresste, exotische Säfte angeboten und auch bei den Speisen findet sich manches, das selbst eingefleischte Weltenbummler noch nie probiert haben.

Nicht-Hamburgern ist diese Vielfalt manchmal gar nicht bewusst, sodass sie völlig unterschätzen, was sie verpassen. Die Entscheidung für ein gutes Restaurant ist eine Entscheidung gegen unzählige andere gute Restaurants. Eine Freundin von außerhalb besuchte mich letztens zum zweiten Mal und freute sich bereits auf die „tolle Pizzeria von letztens“, doch im Schanzenviertel muss man nicht immer auf Bewährtes zurückgreifen, um hinterher satt und nicht nur zufrieden sondern begeistert nach Hause zu gehen. Davon konnte auch sie sich bei einem raffiniert gewürzten thailändischen Essen überzeugen.

Der einzige Nachteil an einem solchen sonntäglichen Alternativprogramm ist, dass man hinterher ein wenig schwerer als gewöhnlich in der nun leicht zwackenden Jogginghose auf die heimische Couch sinkt.

posted by Victor in Allgemein and have No Comments

Ab in den Urlaub!

Da wir gerne und viel verreisen, vergleichen wir zuerst immer die verschiedenen Angebote im Internet. Weil wir soviel verreisen, ist es für uns sehr wichtig, das die Reisen nicht zu teuer werden. Ein Preisvergleich aller Veranstalter gibt uns die Gewährleistung, für einen Urlaub nicht mehr als nötig zu bezahlen. Es war gar nicht so einfach, das richtige Portal zu finden. Als ich dann jedoch auf die Homepage des Online-Reiseanbieters ab-in-den-urlaub.de gelangte, den Tipp bekamen wir durch eine Fernsehwerbung, war ich sofort von der Übersichtlichkeit begeistert. Ab in den Urlaub ist hier Programm!

Gleich am Anfang der bunt gestalteten Homepage kann eingegeben werden, was wichtig ist. Auf diese Weise werden die eigenen Wünsche berücksichtigt. Es wird zudem gefragt, von wo aus wohin es gehen soll, zu welchem Zeitpunkt und wie lange, sowie welche Anforderungen an die Unterkunft gestellt werden. Mit einem Klick auf „Angebote suchen“ werden die infrage kommenden Ferienziele vorgeschlagen. Es sind aber auch Suchen nach konkreten Urlaubsorten und Hotels oder nur Flüge möglich. Eine derart einfache und schnelle Methode der Suche nach einer passenden Reise habe ich bei anderen Portalen nicht gefunden.

Weiter unten auf der Homepage sind die neuesten Bewertungen zu finden, die uns Anhaltspunkte für unsere nächsten Ferien geben können. Natürlich kann man auch selbst eine Bewertung abgeben. So erfährt jeder Reisende vor der Wahl seines Urlaubs Details über den Zustand des anvisierten Hotels und erhält so eine praktische Entscheidungshilfe.

Die Angebote bei ab-in-den-urlaub.de sind wirklich grandios, wobei im unteren Abschnitt auf der ersten Seite schon einige Vorschläge an schönen Urlaubszielen ins Auge fallen. Hier gibt es preiswerte Last-Minute-Angebote, interessante Pauschalreisen der großen Reiseveranstalter, weltweite Hotels zu sogenannten „Spitzenpreisen“ und Flugangebote. Hinzu kommt noch, dass es bei Buchung einer Pauschalreise bei einem Mindestbuchungswert von 500 Euro einen Geld-zurück-Gutschein in Höhe von 50 bis 75 Euro gibt. Damit ist schon klar, dass wir die nächste Reise wieder bei ab-in-den-urlaub.de buchen werden :) .

Tags: ,
posted by Victor in Allgemein and have No Comments