Für Dienstagabend war dank eines Urlaubstages am Mittwoch eigentlich eine Kneipentour geplant. Aber man kennt das ja: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir waren schon länger nicht mehr auf dem Hamburger Berg gewesen und mussten zuerst einmal verkraften, dass unser geliebtes „Nachtlager“, aus einem für uns unerklärlichen Grund für längere Zeit geschlossen zu sein schien. Hoffentlich nicht für immer! Der Laden war immer brechend voll – eigentlich unmöglich, eine so gut gehende Bar vor die Wand zu fahren. Well, time will tell.
Also zogen wir Richtung Barbarabar. Vor der Tür stehen im Sommer Sofas draußen (nicht nur) für die Raucher. Doch neben einigen ihrer Nikotinsucht frönenden Gäste hatten sich dort drei Musiker eingefunden, die abwechselnd mit rauer Stimme sangen und dazu Gitarre spielten. Einer von ihnen untermalte das Ganze mit skurrilen Tanzeinlagen. Mehr und mehr Menschen versammelten sich um sie herum. Iren, Kanadier, Schweden und sogar zwei Chilenen. Es wurde eine lustige bunte Runde, mehr Gitarren wurden dazu geholt und im Laufe des Abends spielten sie alles, was das Herz begehrt: Oasis, Rolling Stones und – wovon ich bis heute noch einen Ohrwurm habe – „Little Lion Man“. Das Schönste an der ganzen Sache war, dass die Musiker – mittlerweile waren es fünf oder sechs – nicht die geringsten Anstalten machten, Geld dafür zu verlangen. Kein Hut ging rum und auch die Gitarrenkiste blieb geschlossen. Sie spielten einfach nur, weil sie Bock drauf hatten. Gerade das fanden wir extrem sympathisch und spendierten ihnen irgendwann ein paar Bier. Und ein Russe, der sich ebenfalls dazugesellt hatte, holte Tequila.
Erst gegen vier Uhr morgens löste sich die Versammlung langsam auf, auch in den anderen Bars war nichts mehr los – wir waren komplett versackt. Von wegen Kneipentour! Stattdessen hatten wir einen unvergesslichen Abend. Mit einigen Leuten saßen wir schließlich noch bis halb sieben am Hafen bis die beiden Schweden sich mit ihrem lustigen Akzent genug aufgeregt hatten, dass sie den „Wassrtoäm“ heute nicht gefunden hätten. Das ist Hamburg: voller Überraschungen. Die unkonventionellen Menschen hier machen das ganz spezielle Flair dieser Stadt aus.
Sofa-Open-Air-Konzert
Für Dienstagabend war dank eines Urlaubstages am Mittwoch eigentlich eine Kneipentour geplant. Aber man kennt das ja: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir waren schon länger nicht mehr auf dem Hamburger Berg gewesen und mussten zuerst einmal verkraften, dass unser geliebtes „Nachtlager“, aus einem für uns unerklärlichen Grund für längere Zeit geschlossen zu sein schien. Hoffentlich nicht für immer! Der Laden war immer brechend voll – eigentlich unmöglich, eine so gut gehende Bar vor die Wand zu fahren. Well, time will tell.
Also zogen wir Richtung Barbarabar. Vor der Tür stehen im Sommer Sofas draußen (nicht nur) für die Raucher. Doch neben einigen ihrer Nikotinsucht frönenden Gäste hatten sich dort drei Musiker eingefunden, die abwechselnd mit rauer Stimme sangen und dazu Gitarre spielten. Einer von ihnen untermalte das Ganze mit skurrilen Tanzeinlagen. Mehr und mehr Menschen versammelten sich um sie herum. Iren, Kanadier, Schweden und sogar zwei Chilenen. Es wurde eine lustige bunte Runde, mehr Gitarren wurden dazu geholt und im Laufe des Abends spielten sie alles, was das Herz begehrt: Oasis, Rolling Stones und – wovon ich bis heute noch einen Ohrwurm habe – „Little Lion Man“. Das Schönste an der ganzen Sache war, dass die Musiker – mittlerweile waren es fünf oder sechs – nicht die geringsten Anstalten machten, Geld dafür zu verlangen. Kein Hut ging rum und auch die Gitarrenkiste blieb geschlossen. Sie spielten einfach nur, weil sie Bock drauf hatten. Gerade das fanden wir extrem sympathisch und spendierten ihnen irgendwann ein paar Bier. Und ein Russe, der sich ebenfalls dazugesellt hatte, holte Tequila.
Erst gegen vier Uhr morgens löste sich die Versammlung langsam auf, auch in den anderen Bars war nichts mehr los – wir waren komplett versackt. Von wegen Kneipentour! Stattdessen hatten wir einen unvergesslichen Abend. Mit einigen Leuten saßen wir schließlich noch bis halb sieben am Hafen bis die beiden Schweden sich mit ihrem lustigen Akzent genug aufgeregt hatten, dass sie den „Wassrtoäm“ heute nicht gefunden hätten. Das ist Hamburg: voller Überraschungen. Die unkonventionellen Menschen hier machen das ganz spezielle Flair dieser Stadt aus.