Wer hätte das gedacht: Im Urlaub war ich natürlich nicht nur im Dalí-Museum, sondern auch im nahe gelegenen Barcelona. Zwischen dem Heimatort des exzentrischen Künstlers und Camp Nou liegen schließlich nur zwei Stunden Bahnfahrt. Dem Stadion, für das sich meine Freundin nicht so sehr begeistern konnte, folgten diverse Must Sees wie zum Beispiel das gotische Viertel mit seiner Kathedrale, die Rambla und die Sagrada Familia, an der seit über einhundert Jahren gebaut wird. Außerdem bummelten wir trotz des Fischgeruchs, der uns in die Nase stieg, über den Mercat de la Boqueria.
Besonders gut gefallen haben mir neben der Sagrada Familia auch die anderen Bauwerke Antoni Gaudis: die Casa Milá, der Palau Güell und vor allem die märchenhafte Casa Battló. Bunt und ohne schrill zu wirken erzählt dieses Haus, dessen Dach die Form eines Drachenrückens hat, durch seine einzigartige Architektur die Legende von Georg, dem Drachentöter. Leider blieb uns keine Zeit mehr, den Park Güell zu besuchen, denn meiner Freundin zuliebe stand auch das Ozeanarium noch auf unserer Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Highlight: In einem gläsernen Tunnel schwammen Haie direkt über unsere Köpfe hinweg.
Auf der Suche nach dem Arc de Triomf verliefen wir uns schließlich in Barcelonas Chinatown. Da mein Spanisch mehr als dürftig ist, stapfte meine Freundin, die einige Chinesischkurse absolviert hat, kurz entschlossen in einen der vielen Läden und fragte die verdutzte Verkäuferin nach dem richtigen Weg. So fanden wir zu guter Letzt auch diese Sehenswürdigkeit und erhaschten von dort sogar noch einen Blick auf den Torre de Agbar, bevor wir unsere müden Füße wieder Richtung Zug bewegten.